„Gemeinsam aktiv“ unterstützt die Tafel Oberkirch

Foto: Natalie Höfele

Die Kinderkleiderbasare des Verein »Gemeinsam aktiv für Kinder Oberkirch« am Freitag und Samstag waren gut besucht. Über 70 Helfer hatten inklusive Vorbereitung drei bis vier Tage alle Hände voll zu tun, doch es hat sich mal wieder gelohnt, denn viele Kleidungsstücke, Spielsachen und Zubehör wechselten den Besitzer. Auch die Verantwortlichen des Tafelladens waren sichtlich angetan, konnten sie doch über 30 Kisten mit Lebensmittel, die über die Basarzeit gesammelt wurden, in Empfang nehmen. »Gemeinsam aktiv« unterstützt den Tafelladen schon seit fünf Jahren. Unser Bild zeigt von links Martina Streif, Denise Höfele, Vincent Lachmann, Verena Dörflinger, Paulin Dörflinger, Lina Hörig, Leonas Hörig und Claudia Hörig.

Stabhaltereien spenden für Oberkircher Tafel

Spende an die Tafel übergeben: von links Regine Harter (Leimen),
Karl-Walter Huber (Walachei), Gertrud Erdrich, Liane
Früh, Brigitte Huber (alle Tafel) und Stefan Hirt (Fernach). Es
fehlt Markus Baudendistl (Klein-Basel).

Die Stabhaltereien Fernach, Klein-Basel, Leimen und Walachei haben den diesjährigen Ausflugs „Grillen & Chillen“ der Tafel Oberkirch gespendet.
Die Verköstigung der Teilnehmer wird dabei durch freiwillige Spenden gedeckt. Dieses Jahr konnte ein Überschuss von 130 Euro erzielt werden. Dieser Überschuss wurde als Lebensmittelspende an die Tafel in Oberkirch gespendet.

Weihnachtsspende der Sparkasse Offenburg/Ortenau

In Oberkirch wurden zwölf Einrichtungen und Vereine mit einer Spendennachricht überrascht unter anderen auch die Tafel Oberkirch.
Mit dem Reinertrag aus dem Prämiensparen (PS-Sparen) fördert die Sparkasse Offenburg/Ortenau zweimal im Jahr gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Zwecke. Zusätzlich wurden anstelle von Kundenpräsenten noch Weihnachtsspenden überreicht.

Christian Frühe und Karl Bähr übergaben die Spendenschecks an die Vertreter der zwölf Einrichtungen und Vereine.

Stadtwerke Oberkirch unterstützen den Oberkircher Tafelladen

Bild Stadtwerke Oberkirch: (v.l.n.r.) Erik Füssgen, Gertrud Erdrich, Sabine Vossler, Liane Früh und Gerda Kimmer bei der Übergabe der Nikolaustaschen

Bereits zum elften Mal unterstützen die Mitarbeiter der Stadtwerke Oberkirch mit einer persönlichen Spende, die durch die Firma aufgestockt wurde, den Oberkircher Tafelladen. Mit dem gesammelten Geld wurden Nikolaustaschen mit weihnachtlichen Köstlichkeiten für die Kinder des Tafelladens gefüllt. Für Stadtwerke-Geschäftsführer Erik Füssgen ist diese Aktion eine ganz besondere Tradition. „Uns allen liegt viel daran, sich auch für Bedürftige einzusetzen und diese zu unterstützen. Umso mehr freuen wir uns, dies mit dem Team des Oberkircher Tafelladens vor Ort tun zu können.“ Über die Spendenübergabe freute sich Gertrud Erdrich, Leiterin der Oberkircher Tafel, und nahm zusammen mit ihren Mitarbeiterinnen Liane Früh und Gerda Kimmer die Nikolaustaschen entgegen.

Freundschaftslauf von Niederhaslach (Elsass) nach Oberkirch-Haslach 2019

Freundschaftslauf von Niederhaslach (Elsass) nach Oberkirch-Haslach 2019

Vom Erlös des Freundschaftslauf von Niederhaslach (Elsass) nach Oberkirch-Haslach in Höhe von 8075 Euro profitiert der Oberkircher Tafelladen. Unser Bild von der Spendenübergabe zeigt von links Lars Zippelt,  Ortsvorsteher Jürgen Mußler, Liane Früh, Gertrud Erdrich, und Initiator Markus Ell. An der Exklusivveranstaltung«, die aus einer Laune geboren und mit einem Team entwickelt wurde, so Ell, nahmen auf der 67 Kilometer langen Strecke 120 Radfahrer und 40 Läufer teil. Die Spende sei im Tafelladen sehr willkommen, da die Bürorenovierung und die digitale Verbesserung der Büroeinrichtung anstehen.

Katholische Frauengemeinschaft Nußbach spendet

Katholische Frauengemeinschaft hilft der Tafel Oberkirch

Spendenübergabe: (von links) Astrid Knosp, Ottmar Spinner, Annette Schwab, Martina Wurth.

Die katholische Frauengemeinschaft Nußbach spendet an die Oberkircher Tafel. Zum wiederholten Mal konnte die katholische Frauengemeinschaft dem Tafelladen Oberkirch eine Spende  bergeben, die Diakon Ottmar Spinner entgegennahm. Spinner ist Sprecher der Gruppe Diakonal, die unter anderem den Tafelladen Oberkirch unterstützt, in dem sie mit Spendengelder im Großmarkt dringend benötigte Lebensmittel für diese Einrichtung einkauft. Der Vorstand der katholischen Frauengemeinschaft Nußbach entschied sich nach ihrem erfolgreichen Adventsbasar unter anderem an die Oberkircher Tafel zu spenden, da diese auf Hilfe angewiesen sei. Die Tafel-Arbeit basiere auf Spenden. Ohne zur Verfügung gestellte Lebensmittel, finanzielle Zuwendungen und ehrenamtliche Unterstützung wäre die Arbeit nicht möglich, um Menschen zu versorgen.

 

Tafel Oberkirch ist personell gut aufgestellt

In Deutschland kämpfen immer mehr Tafelläden mit personellen Engpässen. Manches Angebot musste sogar schon eingestellt werden. Die Acher-Rench-Zeitung hat bei den Verantwortlichen der Oberkircher Tafel nachgefragt, ob auch hier Personalnot herrscht.

Die Oberkircher Tafel hat einmal die Woche für vier Stunden geöffnet, damit bedürftige Menschen  aus dem Renchtal dort Lebensmittel zum symbolischen Preis einkaufen können. Hinter den vier Stunden Öffnungszeit steckt allerdings deutlich mehr Arbeit als nur der Verkauf am Donnerstagnachmittag. Die ehrenamtlichen Fahrer der Tafel holen mehrmals die Wochen Waren ab, die Lebensmittel müssen sortiert und gelagert werden und hinter dem Dienst der Tafel steckt jede Menge Organisations- und Verwaltungsarbeit. Insgesamt 50 ehrenamtliche Mitglieder sind bei der Oberkircher Tafel engagiert – in unterschiedlichem Umfang. »Damit sind wir gut aufgestellt«, sagt Teamleiterin Gertrud Erdrich. Immer wieder gebe es Freiwillige, die sich engagieren wollten.

                  

Bei der Tafel Oberkirch erhalten Bedürftige Lebensmittel zum symbolischen Preis.

Ladenleiterin Liane Früh (links) und Teamleiterin Gertrud Erdrich.

Allerdings stellt sie eines fest: »Wenn ich oder die Ladenleiterin Liane Früh einen Nachfolger finden müsste, dann sähe es anders aus.« Zwar gäbe es ausreichend Menschen, die beim Einräumen von Waren und beim Verkauf helfen, mehr Verantwortung übernehmen wolle aber selten jemand. Noch steht keine Nachfolgefrage für Mitglieder der Leitungsebene im Raum. Sollte es aber mal so sein, erwarten Liane Früh und Gertrud Erdrich eine schwierige Suche. Wie in anderen Tafeln ist auch in Oberkirch der Altersdurchschnitt der ehrenamtlichen Mitarbeiter eher hoch. Die jüngsten Mitarbeiter sind über 50 Jahre alt. Zum Team gehören viele Rentner und Hausfrauen. Momentan sind 130 Haushalte aus dem Renchtal berechtigt, bei der Tafel einzukaufen. »Die Warteliste ist abgearbeitet. Wer bei uns einkaufen darf und möchte, kann das auch tun«, berichtet Liane Früh. Da die Containersiedlung zur Unterbringung von Flüchtlingen der Vergangenheit angehört, sind dadurch einige Kunden weggefallen. Die zunehmende Rentnerarmut, von der immer wieder die Rede ist, bekommt die Tafel noch nicht zu spüren. »Es kann gut sein, dass sich viele bedürftige Rentner nicht trauen, bei der Tafel einzukaufen. Da gibt es für viele eine hohe Hemmschwelle«, vermutet Liane Früh.

Auch was die Waren angeht, ist die Oberkircher Tafel aktuell sehr zufrieden. »Die Weihnachtszeit ist traditionell eine Zeit, in der viele Spenden bei uns ankommen«, berichtet Gertrud Erdrich. Von diesen Spenden zehrt die Tafel bis ungefähr Ostern. Allerdings bringen die Spenden auch ein Problem mit sich. In den Räumen der Tafel gibt es wenig Lagerraum, weshalb die Mitarbeiter immer wieder damit beschäftigt sind, die Waren sinnvoll zu sortieren und zu verstauen. Nachdem die Tafel Oberkirch im vergangenen Jahr einen neuen Kühlwagen erhalten hat, steht für 2019 ein neues Projekt an: »Wir möchten unser Büro renovieren.«