Schüler der Realschule Oberkirch denken auch an Bedürftige

Foto: Schüler und Lehrer der Realschule Oberkirch, Mitarbeiterinnen des Tafelladens und jede Menge Geschenke

 

Drei große Kartons mit über hundert kleinen Geschenken für die Kinder, deren Eltern bei der Oberkircher Tafel einkaufen, übergaben Die Schülersprecher der Realschule Oberkirch am Montag den Organisatorinnen des Tafelladens.

Auf Initiative der Lehrerin Christiane Graab sammelte die Schülermitverantwortung (SMV) eine Woche lang kleine Geschenke von Ihren Mitschülern. Nachdem die Realschüler hörten, dass im Tafelladen in Oberkirch über hundert Kinder gemeldet sind, deren Eltern dort einkaufen, waren sie gerne bereit, ein Zeichen für Solidarität zu setzen. Etwas dem zu geben, der weniger hat, war für sie selbstverständlich. So füllten sich in kurzer zeit die Sammelkartons und den Schülersprechern und dem SMV-Lehrer Philipp Armbruster, welche diese Aktion betreuten, blieb nur noch, die Geschenke nach passendem Alter und Geschlecht zu sortieren, damit auch alles dort ankommt, wo es gebraucht wird und vor allem da, wo es eine kleine Freude bereitet. Gemeinsam mit den Lehrern übergaben Sie es dann persönlich an die Leiterin der Oberkircher Tafel, Gertrud Erdrich, die es sich nicht nehmen ließ, gemeinsam mit ihren Kolleginnen Brigitte Huber und Liane Früh ihre Organisation vorzustellen. Sie freuten sich sehr über die Gaben und malten sich schon aus, wie vielen Kindern im Laufe der Woche damit eine Freude gemacht werden kann.

 

Neues Kühlfahrzeug für die Oberkircher Tafel

 

   

Tafelladen Oberkirch finanziert Anschaffung mit Spenden

Die Mitarbeiter des Tafelladens Oberkirch dürfen sich über ein neues Kühlfahrzeug, einen Vito,  freuen. Sie profitieren dabei von vielen Spenden.

Für den Transport von Milch- und Fleischprodukten sowie Obst und Gemüse benötigt die Oberkircher Tafel ein Kühlfahrzeug. Da das alte Fahrzeug in die Jahre gekommen war, hat die Oberkircher Tafel in ein neues Fahrzeug investiert. Möglich war das durch die Kooperation der Tafel Deutschland mit Mercedes Benz sowie die Unterstützung durch den Discounter Lidl, wo Kunden ihr Flaschenpfand an die Tafel spenden können. Den Rest des Kaufpreises brachte die Tafel Oberkirch selbst auf – durch die Einnahmen im Tafelladen und viele Einzelspenden. Das Benzin für beide Fahrzeuge bezahlt der Lions Club Oberkirch-Schauenburg.

Tafeln in Baden-Württemberg suchen dringend Nachwuchs

Tafeln in Baden-Württemberg suchen dringend Nachwuchs

Mehr als 140 Tafeln versorgen Menschen in Baden-Württemberg mit Lebensmitteln. Die meisten dieser Einrichtungen für Kunden mit geringem Einkommen drückt selbst ein Problem: «Wir haben immense Nachwuchssorgen, besonders gravierend bei den Vorständen der Vereine», sagte der Vorsitzende des Zusammenschlusses Tafel Baden-Württemberg, Wolfhart von Zabiensky, der Deutschen Presse-Agentur.

Deshalb seien in den vergangenen Jahren bereits mehrere Tafeln in die Verantwortung von Hilfsorganisationen wie Caritas übergegangen, die über hauptamtliches Personal verfügen.

Zabiensky, 71 Jahre alt, verweist als Beispiel auf die Tafel Offenburg, in der er als Vorsitzender aktiv ist. Sie sei vor 20 Jahren gegründet worden. Viele der Gründer, die damals bereits im Rentenalter waren, seien noch immer dabei. «Entsprechend hoch ist das Alter der Vorstände.»

Die Politik könnte helfen, ehrenamtliche Arbeit attraktiver zu machen, ist von Zabiensky überzeugt. «Wir fordern, dass das Ehrenamt Rentenpunkte bekommt.» Eine entsprechende Petition an den Bundessozialminister im Internet läuft gerade.

Die Mitarbeiter der Tafeln spüren eine wachsende Armut in Deutschland, sagte von Zabiensky. «Die gravierend zunehmende Kinderarmut ist ein großes Problem.» 2016 seien etwa 24 Prozent der Kunden Kinder und Jugendliche gewesen, 2017 schon rund 30 Prozent. Ähnliches gelte für Rentner. Die Forderung der Tafeln an die Politik lautet daher: Armut verhindern. «Die Ursache der Armut können wir nicht beseitigen. Wir können nur die Armut ein bisschen lindern», so von Zabiensky.

Die Politik müsse mehr für die Kinder tun. Und die Menschen bräuchten Einkommen und Rente, von denen sie leben können. Deswegen sei die Tafel Baden-Württemberg in die Landesarmutskonferenz eingetreten und in das Bündnis gegen Armut im Alter. «Um da eine zu hörende Stimme zu bekommen.»

Wichtig sei den Organisatoren der Tafeln, den Kunden auf Augenhöhe gegenüberzutreten. «Der Kunde geht nicht betteln, er geht einkaufen», betont von Zabiensky. Daher müssen die Kunden, darunter viele Rentner und alleinerziehende Mütter, auch für jedes Produkt bezahlen – für Grundnahrungsmittel etwa zehn Prozent des Ladenpreises. Lebensmittel mit kurzem Haltbarkeitsdatum stünden als Spenden der Supermärkte zumeist ausreichend zu Verfügung. «Wir fahren täglich alle Geschäfte an und sammeln Lebensmittel ein.» Probleme gebe es schon mal mit länger haltbaren Lebensmitteln. Um diese ausreichend zu bekommen, helfen zum Beispiel Tütenverkaufsaktionen einzelner Einzelhandelsketten – Kunden können die mit Lebensmitteln gefüllten Tüten kaufen, die dann an die Tafeln übergeben werden.

Geldspenden und Einnahmen werden für Mieten, Strom, Fahrzeuge und Benzin gebraucht. Auch besondere Aktionen für Kinder müssen finanziert werden. Von Zabiensky wünscht sich manchmal mehr Engagement der Kommunen. Aber: «Die Initiative muss von uns aus kommen, man muss Forderungen stellen. Man muss als Bittsteller auftreten», weiß er aus Erfahrung.

Spende der Volksbank Ortenau

Spende der Volksbank Ortenau

Alle Jahre wieder unterstützt Volksbank Ortenau gemeinnützige Vereine und Institutionen aus der Region mit unserer Weihnachtsspende. In diesem Jahr dürfen sich die Einrichtungen über insgesamt 27.500 Euro freuen! Die Einrichtungen leisten ehrenamtliche Hilfe für Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen.
In dieem Jahr wurden auch die beiden Tafeln in Oberkirch und Offenburg bedacht.

Soziales Engagement bei PWO – Lebensmittelspende für den Oberkircher Tafelladen

     

 

Im Rahmen des sozialen Engagements organisiert der PWO Nachwuchs jährlich verschiedene Aktionen, um in der Region Hilfe zu leisten. In diesem Jahr wurde unter anderem der Oberkircher Tafelladen mit einer Lebensmittelspende unterstützt. Über 250 bedürftigen Familien, die wöchentlich Lebensmittel über den Tafelladen in Oberkirch beziehen, konnte so geholfen werden. Es wurden Lebensmittel mit einer großen Haltbarkeit sowie Geldspenden gespendet unter dem Motto: „Jeder gibt, was er möchte!“

33 Kisten mit Lebensmitteln für den Tafelladen

 

Der Jubiläumsherbstbasar am 7./8. September des Vereins »Gemeinsam Aktiv für Kinder Oberkirch« war richtig gut besucht und auch die Kauflust der Besucher war toll. Über 70 Helferinnen und Helfer hatten drei bis vier Tage alle Hände voll zu tun, doch es hat sich mal wieder gelohnt, alle waren zufrieden und viele Kleidungsstücke, Spielsachen und Zubehör, wechselte den Besitzer, schreibt der Verein in einer Pressemitteilung. Auch die Vertreter des Tafelladens, den der Verein jetzt schon seit vier Jahren unterstützt, waren sichtlich gerührt, konnten doch die Verantwortlichen Herren Zippelt und Rothenberger 33 Kisten mit Lebensmitteln, die über die Basarzeit gesammelt wurden, in Empfang nehmen. Eine schöne Geste, die großen Anklang findet.

 

 

Stadtwerke Oberkirch spenden Kindertags-Taler

Am 23. Juni 2018 verwandelt sich beim Oberkircher Kindertag die Innenstadt in ein Spieleparadies, zu dem die Stadtwerke wieder einen großen Beitrag leisten. Die Stadtwerke Oberkirch spenden 400 Taler an Kinder, deren Familien bei der Oberkircher Tafel einkaufen. Mit den Talern können die Kinder an Attraktionen wie Kinderschminken, Ponyreiten oder Fahrten auf der Nostalgie-Eisenbahn teilnehmen. Die Taler übergab Stadtwerke-Geschäftsführer Erik Füssgen gemeinsam mit Sabine Vossler vom Kundenservice an die Mitarbeiterinnen des Tafelladens, die den Kindern damit eine Freude machen werden.