Sternsinger 2019 für die Tafel Offenburg

Sternsinger 2019 für die Tafel Offenburg

Anfan Januar kamen gleich drei Mütter aus verschiedenen Gemeinden mit dem Ergebnis der Aktion Sternensänger 2019 in die Tafel

Die Kinder gehen – bei Wind und Wetter, von Haus zu Haus und singen ihre Lieder und bitten um Wohltaten wieder für bedürftige Kinder in Südamerika/Peru. Die Geldspenden gehen als deutschlandweite Sammlung an die entsprechenden Zentren der Katholischen Kirchen. In unserer Region werden die Kinder schon erwartet sind auch angekündigt. Für die Sammlung an die 3. Welt geht aus natürlich um Geld. Aber unsere bedürftigen Kinder werden reichhaltig mit Süssigkeiten beschenkt. Die Gruppenleiterinnen treffen hiervon im Einverständnis der Sternensänger eine Auswahl. Den Mengen nach zu schliessen, die wir in der Tafel Offenburg erhalten haben, ist dies auch für die Gesundheit förderlich! Die Sternensänger wollen Tafelkindern – armen deutschen Kindern – diese Süssigkeiten auch schenken!

Spende Fa. IMPRESSUM THERMOTEX NAGEL GMBH, Schutterwald

Spende Fa. IMPRESSUM THERMOTEX NAGEL GMBH, Schutterwald

Die Tafel Offenburg bedankt sich sehr bei Fa. Thermotex die wie schon in den Vorjahren die Tafel mit einer Spende unterstützt. Die Tochter von Herrn Czichon, Julia Czichon kam zur Tafel um diesen Scheck persönlich zu übergeben. Durch die seit Jahren anhaltende Kontiniutät drückt sich auch eine tiefe Verbundenheit mit dem Tafel-Team aus. Wir schätzen sehr die Anerkennung der Tafelarbeit durch Fa. Thermotex.

Tafeln in Baden-Württemberg suchen dringend Nachwuchs

Tafeln in Baden-Württemberg suchen dringend Nachwuchs

Mehr als 140 Tafeln versorgen Menschen in Baden-Württemberg mit Lebensmitteln. Die meisten dieser Einrichtungen für Kunden mit geringem Einkommen drückt selbst ein Problem: «Wir haben immense Nachwuchssorgen, besonders gravierend bei den Vorständen der Vereine», sagte der Vorsitzende des Zusammenschlusses Tafel Baden-Württemberg, Wolfhart von Zabiensky, der Deutschen Presse-Agentur.

Deshalb seien in den vergangenen Jahren bereits mehrere Tafeln in die Verantwortung von Hilfsorganisationen wie Caritas übergegangen, die über hauptamtliches Personal verfügen.

Zabiensky, 71 Jahre alt, verweist als Beispiel auf die Tafel Offenburg, in der er als Vorsitzender aktiv ist. Sie sei vor 20 Jahren gegründet worden. Viele der Gründer, die damals bereits im Rentenalter waren, seien noch immer dabei. «Entsprechend hoch ist das Alter der Vorstände.»

Die Politik könnte helfen, ehrenamtliche Arbeit attraktiver zu machen, ist von Zabiensky überzeugt. «Wir fordern, dass das Ehrenamt Rentenpunkte bekommt.» Eine entsprechende Petition an den Bundessozialminister im Internet läuft gerade.

Die Mitarbeiter der Tafeln spüren eine wachsende Armut in Deutschland, sagte von Zabiensky. «Die gravierend zunehmende Kinderarmut ist ein großes Problem.» 2016 seien etwa 24 Prozent der Kunden Kinder und Jugendliche gewesen, 2017 schon rund 30 Prozent. Ähnliches gelte für Rentner. Die Forderung der Tafeln an die Politik lautet daher: Armut verhindern. «Die Ursache der Armut können wir nicht beseitigen. Wir können nur die Armut ein bisschen lindern», so von Zabiensky.

Die Politik müsse mehr für die Kinder tun. Und die Menschen bräuchten Einkommen und Rente, von denen sie leben können. Deswegen sei die Tafel Baden-Württemberg in die Landesarmutskonferenz eingetreten und in das Bündnis gegen Armut im Alter. «Um da eine zu hörende Stimme zu bekommen.»

Wichtig sei den Organisatoren der Tafeln, den Kunden auf Augenhöhe gegenüberzutreten. «Der Kunde geht nicht betteln, er geht einkaufen», betont von Zabiensky. Daher müssen die Kunden, darunter viele Rentner und alleinerziehende Mütter, auch für jedes Produkt bezahlen – für Grundnahrungsmittel etwa zehn Prozent des Ladenpreises. Lebensmittel mit kurzem Haltbarkeitsdatum stünden als Spenden der Supermärkte zumeist ausreichend zu Verfügung. «Wir fahren täglich alle Geschäfte an und sammeln Lebensmittel ein.» Probleme gebe es schon mal mit länger haltbaren Lebensmitteln. Um diese ausreichend zu bekommen, helfen zum Beispiel Tütenverkaufsaktionen einzelner Einzelhandelsketten – Kunden können die mit Lebensmitteln gefüllten Tüten kaufen, die dann an die Tafeln übergeben werden.

Geldspenden und Einnahmen werden für Mieten, Strom, Fahrzeuge und Benzin gebraucht. Auch besondere Aktionen für Kinder müssen finanziert werden. Von Zabiensky wünscht sich manchmal mehr Engagement der Kommunen. Aber: «Die Initiative muss von uns aus kommen, man muss Forderungen stellen. Man muss als Bittsteller auftreten», weiß er aus Erfahrung.

Spende der Volksbank Ortenau

Spende der Volksbank Ortenau

Alle Jahre wieder unterstützt Volksbank Ortenau gemeinnützige Vereine und Institutionen aus der Region mit unserer Weihnachtsspende. In diesem Jahr dürfen sich die Einrichtungen über insgesamt 27.500 Euro freuen! Die Einrichtungen leisten ehrenamtliche Hilfe für Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen.
In dieem Jahr wurden auch die beiden Tafeln in Oberkirch und Offenburg bedacht.

Sparda-Bank spendet € 5.000 an die Tafel Offenburg

Sparda-Bank spendet € 5.000 an die Tafel Offenburg

Es ist ein erfolgreicher Tag für die Tafel-Mitarbeiter und –Mitarbeiterinnen: Im Rahmen ihres gesellschaftlichen Engagements spendet die Sparda-Bank Baden-Württemberg 5.000 Euro an die Offenburger Tafel. Das Geld wird für die Ausgabe von Lebensmitteln für Bedürftige verwendet. Mit einem großen Spendenscheck im Gepäck besucht Eduard Eremias, Leiter der Sparda-Filiale in Offenburg, die Offenburger Tafel.

„Über die Unterstützung der Sparda-Bank freuen wir uns sehr“, bedankt sich Dr. Ilse Herberg, Gründerin der Offenburger Tafel und betont, wie wichtig die Unterstützung für deren Arbeit ist: „Um täglich sozial benachteiligten und einkommensschwachen Menschen Essen zur Verfügung stellen zu können, sind wir auf Spenden angewiesen.“ Lebensmittel, die im Handel nicht mehr verkauft werden können, weil z.B. die Verpackung beschädigt oder das Verfallsdatum fast erreicht ist, werden im Tafelladen zu stark reduzierten Preisen angeboten. Eduard Eremias, Leiter der Sparda-Filiale in Offenburg, ergänzt: „Wir freuen uns, wenn unser Engagement Früchte trägt und dort hilft, wo Hilfe benötigt wird“. Warum sich das Team für die Offenburger Tafel entschieden hat? „Die Offenburger Tafel sorgt dafür, dass sich in Not geratene Menschen aus unserer Region Essen leisten können. Das möchten wir gerne unterstützen – ganz nach unserem genossenschaftlichen Grundgedanken des Helfens“, so Eremias weiter.

Die Spende von 5.000 Euro stammt aus dem Budget des Gewinnsparvereins der Sparda-Bank Baden-Württemberg. Von insgesamt 5,1 Millionen Euro Spendensumme stehen den Sparda-Filialen 200.000 Euro für Spenden an gemeinnützige Einrichtungen zur Verfügung. Die Mittel stammen aus dem Gewinnsparverein der größten baden-württembergischen und bundesweit mitgliederstärksten Genossenschaftsbank. Gefüllt wird der Spendentopf durch die Loskäufe beim Sparda-Gewinnsparen. Ein Gewinnsparlos kostet sechs Euro, vier Euro fünfzig werden davon angespart und ein Euro fünfzig wandern in das Spielkapital. Davon gehen 25 Prozent als Spenden an mildtätige Zwecke, die restlichen 75 Prozent fließen in den Gewinnplan.

HIWIN spendet für das Bildungsprojekt

HIWIN spendet für das Bildungsprojekt

Die Firma Hiwin im Gewerbegebiet Rammersweier spendet € 25.000 an vier Projekte (von links): Robert Pellengahr und Ilse Herberg (Offenburger Tafel), Bülent Tarkan (Hochschule Offenburg), Werner Mäurer (Geschäftsführer Hiwin), Thomas M. Wendt (Hochschule Offenburg), Mei-Li Liou (Prokuristin Hiwin), Heinrich Meyer (Wiederaufbau Bhaktapur Nepal e. V.) und Josef Erdrich (ASHA Freundes- und Förderkreis). Foto: Ralf Burgmaier

OFFENBURG. Die Firma Hiwin spendet 25 000 Euro an vier Projekte in Offenburg. Es sind dies: die Offenburger Tafel, der ASHA-Freundes- und Förderkreis, der Verein Wiederaufbau Bhaktapur Nepal, sowie das Leuchtturmprojekt AGV an der Hochschule Offenburg. Werner Mäurer, seit den Anfängen von Hiwin in Offenburg Geschäftsführer des Maschinen bauers, erklärte bei der Spendenübergabe die Strategie, die hinter der Auswahl der Spendenempfänger steht.

Mäurer erinnerte zunächst daran, was seine Firma, deren Zentrale in Taiwan sitzt, groß gemacht habe. Für Hiwin arbeiten laut Mäurer weltweit 6000 Beschäftigte, in Offenburg sind es heute rund 320. Gestartet ist sie im Jahr 1993 mit neun. Dieses Wachstum habe unter anderem mit einer Gesellschaft, einem Gemeinwesen zu tun, einer Infrastruktur, Schulen und Hochschulen, kurz mit Standortvorteilen, die das ermöglicht hätten, so Mäurer. Die Spenden von Hiwin seien somit ein Dank an die Gesellschaft für diese Rahmenbedingungen.

Deutschland, so Mäurer, habe keinen anderen Rohstoff zu bieten als „den Rohstoff Hirnschmalz“. Damit das Ansehen der zugegebenermaßen teuren „deutschen Wertarbeit“ in der Welt weiterhin hoch bleibt, müsse Deutschland international sympathisch wahrgenommen werden. Deshalb unterstütze sein Offenburger Unternehmen zum Beispiel die Hilfsprojekte ASHA und Wiederaufbau Bhaktapur, die in Nepal nach dem verheerenden Erdbeben von 2015 wertvolle Aufbauhilfe leisteten. Damit tragen sie laut Mäurer zum guten Image Deutschlands bei, was auch bei Kaufentscheidungen etwa von Maschinen einen Ausschlag geben könnte. Mehr noch sei wichtig, so der Hiwin-Geschäftsführer, dass ausländische Studierende zur Ausbildung nach Deutschland kommen könnten. „Wer hier ausgebildet wird, dessen Herz hängt in der Regel auch an diesem Land“, beschreibt Mäurer den positiven Nebeneffekt. Wenn die Leute in ihrer Heimat als Entscheider zurückkehren, täten sie das als Deutschland gewogene Influencer.

Dass der Zugang etwa an baden-württembergischen Hochschulen derzeit durch Studiengebühren erschwert werde, sieht der Hiwin-Gesellschafter deshalb kritisch. Die Hochschule Offenburg, an der Mäurer selbst seine Ausbildung genossen hat und die nach seinen Worten „ein cooler Laden“ sei, brauche auch deshalb Unterstützung. Während die Offenburger Tafel und die genannten Nepal-Hilfsvereine mit jeweils 5000 Euro von Hiwin bedacht werden, erhält die Hochschule 10 000 Euro für ein Leuchtturmprojekt zur Entwicklung selbstfahrender Roboter. „Die scheinbare Ungerechtigkeit“, dass dieses Projekt doppelt so viel Geld erhält, relativierte Hochschulkanzler Bülent Tarkan bei der Spendenübergabe mit dem Hinweis darauf, dass Investitionen in die Hochschule einen Mehrwert „mit dem Multiplikator 2,5 bis 3“ für die Region brächten.

Die Offenburger Tafel erhielt die € 5.000, laut Werner Mäurer für ihre Bildungsbasisarbeit. Das Geld geht an die Hausaufgabenhilfe der Tafel für junge Menschen aus schwierigen Familienverhältnissen.